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Mehrgenerationenhaus Lebenswert
Seniorenarbeit
Zusammen das Heute von Morgen gestalten. Gemeinsam möchten wir ein selbstbestimmtes Altern im vertrauten Wohnumfeld ermöglichen.

Öffnungszeiten
Montag - Donnerstag 9.00 - 17.00 Uhr
Freitag 9.00 - 13.00 Uhr
Für Beratungsgespräche vereinbaren Sie bitte einen Termin!
Kontaktdaten
Ann-Katrin Steinbach, Quartiersmanagerin
Adresse
Mehrgenerationenhaus "LebensWert" Altmutterweg 2+4 63773 Goldbach
Telefon
Weitere Informationen zum Thema Seniorenberatung, dem Pflegestützpunkt, der Betreuungsstelle und der Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement des Landkreises Aschaffenburg finden Sie hier: Fachbereich 46 - Gesellschaftliche Teilhabe, rechtliche Betreuung und Pflege / Landkreis Aschaffenburg
Auf der Suche nach einem Pflegeheim, Pflegedienst, Angeboten zur Tages- und Nachtpflege und Unterstützungsangeboten im Alltag können Sie sich über den Pflegenavigator der AOK informieren.
Die Seniorenarbeit im Markt Goldbach wird seit Sommer 2021 intensiv im Rahmen des Quartiersmanagements ausgebaut. Dabei sollen die Bedürfnisse der älteren Bürgerinnen und Bürger besonders in den Fokus genommen werden. Ziel ist es, die Lebensqualität im eigenen Wohnumfeld zu verbessern.
Die Seniorenarbeit basiert auf drei Säulen:
- Wohnen und Grundversorgung
- Ortsnahe Unterstützung und Pflege
- Beratung und soziale Netzwerke
Angegliedert an das Mehrgenerationenhaus möchten wir als unabhängige Stelle verschiedene Strukturen entwickeln, um ein selbst bestimmtes Alter(n) im gewohnten Wohnumfeld zu unterstützen. Dazu gehört auch das Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten, um das soziale Miteinander zu fördern. Die Seniorenarbeit ist als Bindeglied zwischen Bürger*innen und Verwaltung zu verstehen.
Wir laden Sie herzlich ein, die Seniorenarbeit mitzugestalten und Ideen, Anregungen und Kritik an uns heranzutragen! ANGEBOT
- Erstanlaufstelle bei Fragen rund ums Älterwerden
- Informationen zu Pflegeleistungen, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
- Unterstützung im Umgang mit Behörden und Vermittlung an weitere Fachstellen
- Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen
- Förderung des bürgerschaftlichen Engagements
- Netzwerkarbeit und Kooperationen mit lokalen und regionalen Institutionen
- Vielfältige Angebote, Veranstaltungen und Projekte
Das Projekt wird gefördert durch:

Aktuelle Veranstaltungen
Seniorenarbeit
Alle aktuellen und kommenden Veranstaltungen
Nachbericht
Beweglichkeit fördern – Wohlbefinden stärken
Mobilisation, Dehnung und Kräftigung des Bindegewebes standen im Vordergrund des Angebots „Faszientraining“, das im September 2026 für Menschen ab 60 Jahren im Mehrgenerationenhaus Goldbach angeboten wurde. Hierbei wurden gezielte Dehnübungen für verschiedene Körperregionen durchgeführt und versucht, den Körper in Bewegungsmuster zu bringen, die er im Alltag selten macht. Kurze Kräftigungsübungen dienten dazu, die Muskulatur zu stärken. Mit Hilfe von Faszienbällen wurde versucht verspannte Bereiche zu erspüren und zu lösen. Das Motto lautete dabei „Fordern, aber nicht überfordern“. So war die Intensität stets für jeden Teilnehmenden individuell anpassbar.
Am Ende des Kurses gingen alle Teilnehmenden zufrieden und mit einem besseren Körpergefühl nach Hause. Dazu konnten sie wertvolle Impulse für den Alltag mitnehmen. Vielen Dank an Sabrina Zipp und die BKK Linde, die uns diesen Kurs ermöglicht haben.
Nachbericht
Aktiv in die kühlere Jahreszeit
Mit Beginn des Herbstes war es wieder einmal so weit, dass im Mehrgenerationenhaus Goldbach der Kurs „Sturzprophylaxe“ stattfand. 15 Männer und Frauen ab 60 Jahren trainierten gemeinsam über fünf Wochen hinweg mit großer Begeisterung, wie sie Stürzen vorbeugen können.
Nach einem kleinen Kennenlernen in der Gruppe war es das Hauptaugenmerk, den Teilnehmenden eine Hilfestellung für zu Hause zu geben, was Sie gegen einen drohenden Sturz im Alter tun können. Stürze kommen in der Regel immer unverhofft. Daher ist es umso wichtiger, im Alltag schnell darauf reagieren zu können und es im Idealfall sogar zu schaffen diese zu vermeiden. Somit stand in den einzelnen Stunden immer wieder die Komponente der Kraft im Vordergrund, um eine Grundlage für ein stabiles Gehen und Stehen zu generieren. Hier ging es immer wieder um die Hüft/- sowie Knie umliegende Muskulatur. Aber auch der Rumpf sollte immer wieder mitbeachtet werden, da ohne einen stabilen Rumpf eine Aufrichtung kaum möglich ist. Neben den Kraftübungen waren Aufmerksamkeit, das periphere Sehen sowie die kognitive Leistungsfähigkeit immer wieder Teil des Kurses. Hier ging es oft um "multi- tasking", sprich das Üben einer Aufgabe unter Ablenkung anderer Teilnehmenden oder anderer zusätzlicher Anforderungen. Von isolierten Gleichgewichtsübungen bis hin zum komplexen Gruppenspiel war alles dabei. Die Teilnehmenden konnten sich zu jeder Zeit in ihren Bewegungsausführungen steigern und haben auch interaktiv in der Gruppe gut miteinander harmoniert.
Alles in Allem war es wieder ein rundum gelungener Kurs, der neben theoretischen Grundlagen viel Spaß an der Bewegung sowie motorischen Anforderungen alles dabei hatte.
Vielen Dank an Katja Wess vom MTZ Großwallstadt und die BKK Linde, die uns diesen tollen Kurs immer wieder ermöglichen!
Nachbericht
Demenz früh erkennen – Gewissheit schaffen
Eine Demenzdiagnose wird meist sehr spät und häufig erst bei fortgeschrittener Symptomatik gestellt. Dabei ist es für Menschen mit kognitiven Einschränkungen und deren An- und Zugehörige von großer Bedeutung, frühzeitig Gewissheit zu haben. Denn umso früher eine Demenzerkrankung erkannt wird, desto eher lernen Betroffene und ihre An- und Zugehörigen mit den Krankheitssymptomen umzugehen. Zudem können Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten früher begonnen werden.
Am Donnerstag, den 08. Oktober 2026, wurde daher in Goldbach zum ersten Mal eine kostenlose Überprüfung der Gedächtnisleistung angeboten. Der Screeningtag fand im Rahmen des Projekts digiDEM Bayern (Digitales Demenzregister Bayern) statt, in dem der Markt Goldbach Forschungspartner ist.
Bürgerinnen und Bürger aus dem Markt Goldbach und Umgebung konnten bei diesem Screeningtag ihre Gedächtnisleistung mithilfe eines wissenschaftlichen Kurztests überprüfen lassen. Das Testangebot richtete sich an Menschen ab 65 Jahren, die bei sich selbst eine Verschlechterung des Gedächtnisses wahrgenommen oder bei denen nahestehende Personen ein Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit bemerkt haben.
Zwei Mitarbeiter des Forschungsprojekts kamen eigens für diesen Tag aus Erlangen angereist, um die Tests in Kooperation mit der Seniorenarbeit im Mehrgenerationenhaus durchzuführen. Mit viel Einfühlungsvermögen und großer Offenheit wurden die Testpersonen durch die Tests geleitet. Ein Test dauerte ca. 15-20 Minuten und enthielt verschiedene Denk- und Erinnerungsaufgaben. Anschließend war eine kurze Beratung möglich. Menschen, bei denen der Test Auffälligkeiten bei der Gedächtnisleistung zeigte, bekamen Möglichkeiten und Kontaktdaten zur weiteren Diagnostik aufgezeigt.
Die Nachfrage nach dem Angebot war überwältigend groß. 25 Personen konnten an dem Termin die Testung der Gedächtnisleistung durchlaufen. Die Warteliste für Personen, die keinen Termin mehr bekommen haben, war lang. Für diese wird es zeitnah ein weiteres Angebot zur Testung geben.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Herrn Weidinger und Herrn Dietzel von digiDEM Bayern für ihr Engagement und die reibungslose sowie einfühlsame Durchführung der Tests.
Nachbericht
Angst beginnt im Kopf, Mut aber auch
Am 24.09.2026 begegnete sich im Mehrgenerationenhaus Goldbach zum zweiten Mal eine Gruppe Interessierter, die gemeinsam einen Blick in die Vergangenheit warfen. Diesmal wurde die zeitliche Episode von 1890–1948 in den Fokus genommen. Dabei stand das Thema im Vordergrund, was unsere Vorfahren alles geleistet haben. In einer Zeit, in der ein gravierendes Ereignis auf das nächste folgte, durchstanden die Menschen damals physisch wie auch psychisch immenses. Kriege, Inflation, Arbeitslosigkeit, Missernten, Hitze und Trockenheit, eisige Winter, Deportationen, Flüchtlingsströme und Schwarzhandel gehörten für die Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern der Teilnehmenden zur Realität. Neben einer Reihe von Bildern, die den Lebensalltag der Menschen einfingen, gab es ausreichend Gelegenheit für Augen- und Ohrenzeugen zu Wort zu kommen. Gemeinsam wurde dabei versucht, diese Berichte richtig einzuordnen und zu verstehen. Auch die Leistungen der Frauen, damals in einem anderen sozialen Rollenbild gesehen als heute, wurden ausdrücklich hervorgehoben. Wir bedanken uns herzlich beim Geschichts- und Heimatverein Goldbach für diesen beeindruckenden Nachmittag und freuen uns bereits auf den nächsten Austausch!
Nachbericht
Begegnungen am Friedhof – Ausruhen und Aufatmen
Zu einer kleinen Erfrischung zwischendurch unter dem Motto „Gießen – Gedenken – Gemeinschaft“ luden der Sozialverein „Hilfreich in Goldbach e.V.“ und die Seniorenarbeit der Gemeinde am Vormittag des 06.07.2026 auf den Goldbacher Hauptfriedhof ein. Grundgedanke der Aktion war es, Menschen, die den Friedhof besuchen, um sich um die Gräber ihrer Lieben zu kümmern, bei sommerlichen Temperaturen eine Gelegenheit zum "Auftanken“ zu bieten. Dazu wurde an der Pergola eine ansprechende Sitzmöglichkeit mit kleinem Tisch eingerichtet, an dem es frisches Wasser, wahlweise mit Zitrone und Minze, kostenfrei zum Trinken gab. Dazu boten Gudrun Bieber von Hilfreich in Goldbach e.V. und Ann-Katrin Steinbach als Quartiersmanagerin die Möglichkeit an, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Bürgermeisterin Sandra Rußmann besuchte die Veranstaltung und brachte sich aufgeschlossen und interessiert in die Gespräche ein. Anfangs noch etwas skeptisch betrachtet fanden im Laufe des Vormittags nach und nach mehr Interessierte den Weg an die Pergola, bis schließlich eine kleine Runde in regem Austausch miteinander stand. Hier ging es teils um ernste Themen, wie den Verlust eines geliebten Menschen, aber auch um unterhaltsame Urlaubserinnerungen und Geschichten aus dem Ort. So entstand für einige Zeit eine kleine Gemeinschaft, in der Sorgen angenommen, Trost gespendet und Lächeln gezaubert wurden. Dies zeigt, dass der Friedhof nicht nur mit Stille und Abschied in Verbindung gebracht werden muss, sondern auch oder vor allem als ein Ort, der Verbundenheit, Nähe und Erinnerungen schafft.
Nachbericht
Rikscha meets Frühstück
Besonderen Besuch erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seniorenfrühstücks im Mehrgenerationenhaus am Donnerstag, 18.06.2026. Ehrenamtliche Helfer des Sozialvereins Hilfreich in Goldbach e.V. präsentierten die Goldbacher Seniorenrikscha – ein hochmodernes, umweltfreundliches Fahrzeug, das insbesondere älteren Menschen mehr Mobilität ermöglichen soll. Beispielsweise können sich ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, damit zu Hause abholen und durch den Ort fahren lassen, mit einem konkreten Ziel oder einfach nur, um mal wieder Erinnerungen an Orte aufleben zu lassen, die sie sonst nicht mehr erreichen könnten. Die ehrenamtlichen Fahrer sind im Umgang mit der Rikscha geschult, die ihr Zuhause im BRK Seniorenwohnen hat. Fahrgäste können auf einer bequemen, gepolsterten Doppelbank mit Sonnendach und Sicherheitsgurt Platz nehmen. Die erste Testfahrt durfte unser ehrenamtlicher Frühstückshelfer Karl-Heinz gemeinsam mit der Quartiersmanagerin Ann-Katrin Steinbach unternehmen. Nach eingehender Begutachtung und anfänglicher Skepsis bewiesen auch zwei ältere Damen Mut und ließen sich zu einer kleinen Fahrt durch das sommerliche Goldbach hinreißen. Hellauf begeistert kamen sie zurück und möchten das Erlebnis auf jeden Fall wiederholen. Der Sozialverein Hilfreich in Goldbach e.V. plant, in Abstimmung mit dem BRK Seniorenwohnen künftig weitere Fahrten anzubieten. Die von Ehrenamtlern geleisteten Fahrten sind kostenfrei. Bitte beachten Sie die entsprechenden Veröffentlichungen.
Nachbericht
Helfen trotz Hitze
Am Donnerstag, 18.06.2026, fand wieder ein sehr informativer und kurzweiliger Auffrischungskurs in Erster Hilfe im Alter im MGH in Goldbach statt. Trotz sommerlich heißer Temperaturen fand eine kleine Gruppe an Teilnehmenden in unseren Saal und konnte praxisorientiert und realitätsnah ihre Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischen. Der Vormittag wurde von Alexander Staab von der BRK Bereitschaft in Goldbach sehr abwechslungsreich und interaktiv gestaltet. Neben den allgemeinen Grundlagen fanden häufige Notfälle im Alter eine besondere Berücksichtigung. Auch die Rotkreuzdose, in der wichtige Informationen zum eigenen Gesundheitszustand gesammelt und zu Hause im Kühlschrank aufbewahrt werden können, wurde vorgestellt. Sie kann Rettungskräften im Notfall wichtige Hinweise zur Versorgung eines Patienten liefern. Selbst ausprobieren konnten sich die Teilnehmenden beispielsweise in der stabilen Seitenlage oder beim Verbinden von Wunden. Die Teilnehmenden kamen in einen intensiven Austausch und wären nach eigener Aussage gerne noch länger geblieben. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Kurs!
Nachbericht
Frühstücksrunde im MGH - Viel mehr als nur Essen
Am Donnerstagmorgen treffen sich regelmäßig bis zu 20 Seniorinnen und Senioren im Mehrgenerationenhaus um gemeinsam zu frühstücken, plaudern und in Gemeinschaft zu sein. Es wird zusammen gelacht, diskutiert und Aktuelles aus dem Ort ausgetauscht. Für kleines Geld gibt es ein reichhaltiges Frühstücksbuffett. Organisiert von der Seniorenarbeit des Markts Goldbach wir die Veranstaltung getragen von unseren ehrenamtlichen Helfern Hanne, Karl-Heinz und Nadiia, die mit viel Engagement und Herzblut den Teilnehmenden den Vormittag versüßen. Mit einer Handvoll Teilnehmenden gestartet, ist das Frühstück inzwischen eine feste Institution, die bis auf den letzten Platz belegt ist. Es werden Geburtstage gefeiert und zu bestimmten Anlässen (Weihnachten, Ostern, Fasching) gibt es kleine Aktionen oder Überraschungen. Die Teilnehmenden sind zusammengewachsen, kümmern sich umeinander und unterstützen sich gegenseitig. Die Frühstücksrunde zeigt, wie wichtig ein Gemeinschaftsgefühl im höheren Alter ist und wie mit relativ einfachen Mitteln ein schönes Miteinander geschaffen werden kann (Stand 30.04.2026).
Nachbericht
Geschichten und Erinnerungen verbinden
Dies zeigte sich am 16.04.2026 im Mehrgenerationenhaus in Goldbach. Hier fand der erste Gesprächskreis „Zurück geschaut“ in Kooperation mit dem örtlichen Heimat- und Geschichtsverein statt. Das Thema lautete: „Vom Dorfausscheller zum Mitteilungsblatt“. Moderiert und begleitet durch eine Präsentation von Klaus Aulbach stellte sich binnen kurzer Zeit eine sehr angenehme Gesprächs- und Unterhaltungskultur unter den rund 30 Teilnehmenden ein. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse und folgten den Geschichten und Ausführungen mit viel Aufmerksamkeit. Es gab zahlreiche Wortbeiträge. Durch Fotos, Bücher und persönliche Erinnerungen der Teilnehmenden entstand ein lebendiger Blick in die Vergangenheit von Goldbach und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern. Dabei dienten auch die „Goldbacher Dorfschelle“, ein Setzkasten als Symbol für das Mitteilungsblatt sowie Mitteilungsblätter des ersten Jahrgangs aus dem Archiv des Rathauses als Anschauungsmaterial. Es wurde viel diskutiert, erinnert und gemeinsam gelacht. Wir freuen uns bereits jetzt auf eine weitere Gesprächsrunde!
Nachbericht
Sicher Handeln bei Notfällen im Alter – gemeinsam mit dem BRK Goldbach
Eine besondere Kooperation gab es kurz vor Ostern zwischen der Seniorenarbeit Goldbach und der BRK Bereitschaft Goldbach. An insgesamt 3 Terminen am Vormittag hatten rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit ihre Kenntnisse in Erster Hilfe in einem Kompaktkurs aufzufrischen.
Begonnen vom richtigen Notruf und dem Schema zum Auffinden einer Person wurden den Teilnehmenden praktische Tipps zu verschiedenen Erste-Hilfe Themen an die Hand gegeben. Die stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit spielte dabei ein zentrales Element. Dabei durfte auch der richtige Umgang mit einer Rettungsdecke gegen Auskühlen nicht vergessen werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es dann weiter mit häufigen Notfällen im Alter: Unterzuckerung, Schlaganfall, Herzinfarkt sowie der richtigen Erstversorgung von gestürzten Personen.
Der Zuspruch der Aktion war überwältigend. Die 15 Plätze pro Termin waren restlos ausgebucht. Die Beweggründe für die Teilnahme waren unterschiedlich. Sie reichten von persönlichem Interesse über den Wunsch nach Auffrischung bis hin zu mehr Sicherheitsgefühl im ehrenamtlichen Engagement. Fast allen Teilnehmenden gemeinsam war jedoch, dass der letzte Erste-Hilfe-Kurs lange Zeit zurücklag – häufig sogar bis zum Führerschein vor mehreren Jahrzehnten. Schließlich gingen die Teilnehmenden voller Elan und mit einem großen Sicherheitsgefühl gewappnet nach Hause. Rege Gespräche und der Wunsch nach weiteren solcher Veranstaltungen rundeten die mehr als gelungene Aktion ab. Vielen Dank an dieser Stelle an Alexander Staab und die BRK Bereitschaft Goldbach für das großartige Engagement!
Nachbericht
Seniorinnen und Senioren feiern Ostern im MGH
Am 25.03.2026 fand im Mehrgenerationenhaus in Goldbach der Oster-Kaffeenachmittag für Seniorinnen und Senioren statt. Unser ehrenamtliches Helferteam servierte reichlich Kaffee, Tee und leckeren, selbstgebackenen Kuchen. Es wurde viel gelacht, erzählt und gemeinsame Zeit verbracht. Die Stimmung war herzlich und entspannt. Zum Abschluss gab es für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer noch eine kleine süße Überraschung. Die Kaffeerunden finden jeden Monat statt und sind für viele schon zu einer festen Tradition geworden – sei es um aktiv zu bleiben, alte Bekannte zu treffen oder neue Kontakte zu knüpfen.
Information
Informationen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
Im MGH stehen ab sofort kostenlose Demenzguides zur Verfügung:
- die Hintergrundinformationen Rund um das Thema liefern
- Tipps für die Pflege und den Alltag zu Hause geben
- Anregungen für Angehörige liefern
- wichtige Hilfen, Anlaufstellen und Adressen bereithalten
Information
Die Rotkreuzdose. Einfach und sicher.
In vielen Notsituationen können Menschen die Fragen der Rettungskräfte nicht mehr beantworten. Sind keine Kontaktpersonen vor Ort, wird es oftmals schwierig, an teils lebenswichtige Informationen zugelangen. Abhilfe soll hier die Rotkreuzdose schaffen. Durch Hinweisaufkleber an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank wird den Helfern signalisiert, dass wichtige Informationen schon im Vorfeld zusammengetragen wurden. Da der Kühlschrank in nahezu jeder Wohneinheit problemlos zu finden ist, wird dort die Dose aufbewahrt. Die Helfer gelangen also unbürokratisch und schnell an Gesundheitsdaten der betroffenen Person, wer der Hausarzt ist, ob es eine Patientenverfügung gibt oder erfahren, wer im Notfall verständigt werden soll.
Die Rotkreuzdose können Sie unkompliziert über das Quartiersmanagement im Mehrgenerationenhaus erhalten. Hier unterstützen wir Sie bei Bedarf auch beim Ausfüllen des Datenblatts. Bei Interesse melden Sie sich einfach über (06021) 6299947 oder senioren@markt-goldbach.net.
Bildergalerie













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