Goldbacher Geschichte

Auf erste Spuren menschlichen Lebens in Goldbach verweisen Streufunde aus der Jungsteinzeit. Urnenfelderzeitliche Friedhöfe, gefunden nach dem zweiten Weltkrieg, zeugen von einer Besiedlung aus der Zeit um 1250-750 vor Christus. Auch zur Römerzeit dürfte der Goldbacher Raum, bis auf geringe Zeitabschnitte, besiedelt gewesen sein. Die erste schriftliche Erwähnung verweist auf das Jahr 1218. Konrad von Kugelnberg bestätigt in einer Urkunde von 1229 seine Schenkung an das Kloster St. Maria Hagen (Schmerlenbach) aus dem Jahr 1218. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts weitete sich der Machtanspruch der Mainzer Erzbischöfe aus. Ihnen unterstand Goldbach etwa ab Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur Säkularisation. 1814 kam Goldbach mit dem vormaligen Fürstentum Aschaffenburg zu Bayern.

Name

Der Ortsname Goldbach geht vermutlich auf die gelbe Lößerde zurück, die der „Goldbach“ bei starkem Regen mit sich führte und die ihn „gold“ färbte.

Auf erste Spuren menschlichen Lebens in Goldbach verweisen Streufunde aus der Jungsteinzeit. Urnenfelderzeitliche Friedhöfe, gefunden nach dem zweiten Weltkrieg, zeugen von einer Besiedlung aus der Zeit um 1250-750 vor Christus. Auch zur Römerzeit dürfte der Goldbacher Raum, bis auf geringe Zeitabschnitte, besiedelt gewesen sein. Die erste schriftliche Erwähnung verweist auf das Jahr 1218. Konrad von Kugelnberg bestätigt in einer Urkunde von 1229 seine Schenkung an das Kloster St. Maria Hagen (Schmerlenbach) aus dem Jahr 1218. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts weitete sich der Machtanspruch der Mainzer Erzbischöfe aus. Ihnen unterstand Goldbach etwa ab Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur Säkularisation. 1814 kam Goldbach mit dem vormaligen Fürstentum Aschaffenburg zu Bayern.

War Goldbach einstmals eine reine Agrargemeinde, so boten sich mit dem beginnenden Industriezeitalter in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für viele Goldbacher Bürger im nahen Aschaffenburg neue Möglichkeiten des Lebensunterhaltes. Die Umwandlung von der landwirtschaftlichen zur Gewerbestruktur vollzog sich endgültig nach dem Zweiten Weltkrieg. Gewerbe- und Industriebetriebe entstanden und drängten die Landwirtschaft mehr und mehr zurück. Die 1958 erfolgte Anbindung von Goldbach an die Autobahn und damit der Anschluss an das Industrieballungszentrum Rhein-Main förderte diese Entwicklung zusätzlich und ließ Goldbach zudem zu einer bevorzugten Wohngemeinde werden.

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Markterhebung

Mit Urkunde vom 26. Mai 1995 wurde Goldbach durch das Bayer. Innenministerium zur Marktgemeinde erhoben. Diese Auszeichnung wurde der Gemeinde Goldbach in Anerkennung ihrer zukunftsorientierten Kommunalpolitik verliehen. Sie ist gleichzeitig Ausdruck des Dankes für die verpflichtende Verantwortung des Goldbacher Gemeinderates und seiner Gemeindeverwaltung.

Eingemeindung von Unterafferbach

Im Zuge der Schaffung größerer Verwaltungseinheiten in Bayern gab die ehemals selbstständige Gemeinde Unterafferbach ihren eigenständigen Status auf und schloß sich am 1. Juli 1971 Goldbach als Ortsteil an.