Zeit des Gedenkens

Nah beieinander liegen im November die beiden Gedenktage zur Reichspogromnacht stets am 9.11. und für die Kriegsopfer, der Volkstrauertag, stets am Ende des Kirchenjahres.

 

Der Verein Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge initiierte 1950 die erste zentrale Veranstaltung zum Volkstrauertag im Bundestag in Bonn. Die Festlegung des Datums fand in Abgrenzung an den Heldengedenktag im Dritten Reich statt. Mit der Wahl eines Datums am Ende des Kirchenjahrs, welches eine Zeit im Zeichen des Todes ist, stellt die thematische Ausrichtung bewusst den Schrecken des Krieges und nicht dessen Glorifizierung in den Vordergrund.

 

Turnusgemäß würdigten wir in diesem Jahr das Gedenken zur Reichspogromnacht mit einer Veranstaltung am Gedenkstein am Parkplatz Sachsenhausen.
Dafür findet keine weitere Veranstaltung zum Volkstrauertag statt.
Wir gedenken all den Toten der vergangenen Kriege und kriegerischer Akte der Vergangenheit durch Trauerbeflaggung, in den Gottesdiensten und im stillen Gedenken.

Wir sind alle dazu aufgerufen, durch unser Zutun ein friedliches Miteinander zu fördern und mitzuwirken, dass wir auch weiterhin von den Katastrophen eines Krieges verschont bleiben.


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