Bürgerbefragung zur Sanierung des Waldschwimmbades

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wie Sie es aus vielen Aktivitäten, wie Zukunftswerkstätten, Workshops, Gestaltungswettbewerben, Informationsveranstaltungen, Bürgerversammlungen und Bürgersprechstunden kennen, wurden Ihnen in der Vergangenheit schon zahlreiche Möglichkeiten zur Mitgestaltung Ihres Lebensumfeldes in Goldbach eingeräumt. Diese haben Sie in unterschiedlicher Frequenz auch genutzt, wodurch sehr wertvolle Anregungen und Vorschläge gewonnen und berücksichtigt worden sind.

Seit der Saisoneröffnung im Waldschwimmbad ist es Ihnen über eine Fragebogenaktion möglich, zur geplanten Schwimmbadsanierung eine von drei möglichen Umbauvarianten zu favorisieren und darüber hinaus noch eigene Anregungen anzubringen.

Inzwischen sind schon mehrere Hundert Fragebögen abgegeben worden.
Für diese enorme Beteiligung zunächst herzlichen Dank!
Es zeigt die Bedeutung des Goldbacher Waldschwimmbades für die Nutzer und den Ort.

Einige unerfreuliche Entwicklungen im bisherigen Verlauf der Befragungsaktion veranlassen jedoch zu folgenden Hinweisen:

  1. Die vorliegenden Varianten sind aus intensiven Untersuchungen und Machbarkeitsstudien entwickelte Gestaltungsmöglichkeiten, zu denen auch die umfangreiche Schwimmbadtechnik und die Geländebeschaffenheit (z.B. unterirdischer Verlauf des Goldbachs durch das Schwimmbadgelände) abgestimmt wurde.
    Es sind fundierte Entwürfe, die für eine Umsetzung jedoch erst noch im Detail ausgearbeitet werden müssen. Insofern sind auch noch Ergänzungen/Abänderungen in gewissem Umfang möglich.
    Für die endgültige Planung wird aufgrund der Größenordnung wohl eine europaweite Ausschreibung zur Findung des Planungsbüros erforderlich.
  2. Aufgrund der Förderzusage des Bundes ist der Umbau des Waldschwimmbades mit der zuständigen Bundesbehörde abzustimmen, d.h. zum Erhalt der Fördermittel müssen auch gewisse Auflagen erfüllt werden.
  3. Jeder Besucher hat eine Möglichkeit zur Abgabe eines Fragebogens. Die Abgabe mehrerer Fragebögen durch eine Person unter anderem Namen wird durch Kontrollen geprüft.
  4. Die Abgabe von Unterschriftenlisten bleibt unberücksichtigt.
  5. Die Auswertung der Fragebögen und der zusätzlichen Anregungen fließt in die Entscheidungsfindung für die letztendliche Umbaugestaltung ein.
  6. Es sollte akzeptiert werden, dass verschiedene Nutzergruppen auch unterschiedliche Interessen und Vorstellungen bezüglich der Ausbauvariante haben.
  7. Entscheidungsbefugt ist letztendlich der demokratisch gewählte Marktgemeinderat, der inzwischen schon mehrere vergleichbare sanierte Bäder besichtigt hat und der nach ausgiebiger Information und Abwägung (fachlicher und technischer sowie wirtschaftlicher Art) in gewohnt verantwortungsvoller Weise in seinen Beschlüssen die Details der Umbaugestaltung festlegt.


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